Perkutane Haartransplantation

Perkutane Technik für eine natürliche Wuchsrichtung.
Ob und wie diese Behandlung für Sie geeignet ist, klären Sie im persönlichen Beratungsgespräch mit der behandelnden Fachärztin oder dem Facharzt unserer Partnerklinik, auf Deutsch und ohne Zeitdruck.
Risiken und Grenzen
Eine Haartransplantation ist ein vergleichsweise risikoarmer Eingriff in örtlicher Betäubung. Die häufigsten Enttäuschungen sind nicht medizinischer Art, sondern eine Frage der Erwartung: an die Dichte, an den Zeitpunkt und daran, dass der eigene Haarausfall nach dem Eingriff weiterläuft.
Was häufig vorkommt
- Schwellung von Stirn und Augenlidern in den ersten drei bis fünf Tagen
- Krusten und Rötung im Empfangsbereich über zehn bis vierzehn Tage
- Taubheitsgefühl an Entnahme- und Empfangsstelle über Wochen bis Monate
- Shock Loss: vorübergehender Ausfall auch bestehender Haare im behandelten Bereich
- punktförmige Narben im Entnahmebereich
Was selten vorkommt
- Entzündung einzelner Haarfollikel (Follikulitis)
- Infektion oder Wundheilungsstörung
- Nachblutung
- ungleichmässige Dichte, eine Haarlinie, die nicht zum Gesicht passt, oder eine falsche Wuchsrichtung
- schlechte Anwuchsrate mit deutlich weniger Haar als erwartet
- sichtbare Übererntung des Spenderbereichs, wenn zu viele Grafts entnommen wurden — das ist nicht korrigierbar
- wulstige Narbenbildung bei entsprechender Veranlagung
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Zeitnah ärztlich abklären lassen bei: Fieber, zunehmender Rötung mit Überwärmung, Eiter an Entnahme- oder Empfangsstelle, starken oder zunehmenden Schmerzen, anhaltender Blutung. Eine Schwellung der Stirn in den ersten Tagen ist dagegen normal.
Was dieses Verfahren nicht kann
Verpflanzt wird das vorhandene Spenderhaar, nicht neues. Die Dichte des zwanzigjährigen Haars lässt sich damit nicht wiederherstellen, und der Spenderbereich ist endlich. Der erblich bedingte Haarausfall läuft nach dem Eingriff weiter: Ohne begleitende Behandlung kann das Ergebnis nach Jahren wieder lückig wirken, obwohl die Transplantate halten. Beurteilen lässt sich das Ergebnis frühestens nach zwölf Monaten.
Was gilt, wenn etwas nicht wie geplant läuft
FUE, DHI, Saphir und perkutan im Vergleich
Alle vier sind Varianten derselben Grundmethode: Einzelentnahme aus dem Haarkranz, Einsetzen im lichten Bereich. Der Unterschied liegt im Werkzeug. Saphir betrifft die Klinge, mit der die Kanäle geöffnet werden; DHI betrifft den Stift, mit dem das Haar eingesetzt wird. Grob: klassische FUE bei grossen Flächen, DHI bei Haarlinie und Verdichtung zwischen vorhandenem Haar. Wer Ihnen eine der Varianten ohne Blick auf Ihren Befund als die generell bessere verkauft, verkauft und berät nicht. Die Zahl, nach der Sie Angebote vergleichen, heisst in allen vier Fällen gleich: Grafts.
FUE-Haartransplantation
DHI-Haartransplantation
Saphir-FUE-Haartransplantation
Perkutane Haartransplantation
Die Behandlung dieser Seite
Perkutane Technik für eine natürliche Wuchsrichtung.
Fachbegriffe auf dieser Seite
- Graft
- Eine entnommene Einheit aus ein bis vier Haarwurzeln.
- perkutane Technik
- Kanalöffnung mit runder Nadel statt mit Klinge.
- Shock Loss
- Vorübergehender Haarausfall nach einer Transplantation.
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